Übersicht über

Membranverfahren

Die Membranentgasung wird primär zur Entfernung von gelöster Kohlensäure und/oder Sauerstoff verwendet.

Für die Membranentgasung werden hydrophobe Porenmembranen verwendet, die für Wasser undurchlässig sind, jedoch Gase passieren lassen. Hierzu werden meist Hohlfasermodule verwendet, die eine hohe Packungsdichte aufweisen. Das zu entgasende Wasser wird längs an den Fasern vorbeigeführt.

membranengasung

Bedingt durch den Partialdruckgradient diffundiert das Gas durch die Membrane. Das Wasser wird hingegen von der Membrane zurückgehalten. Zur Erzeugung des nötigen Partialdruckgefälles kann einerseits ein Vakuum angelegt werden oder es wird Strippgas (Stickstoff, Reinstluft) eingesetzt, das kontinuierlich an der Membrane vorbeigeführt wird und somit das entfernte Gas ausschleust.

 

Folgende Vorteile bietet die Membranentgasung

  • geringe Betriebskosten
  • geringer Druckverlust
  • kein Chemikalieneinsatz erforderlich
  • Verringerung an Regenerationschemikalien bei nachfolgenden Ionenaustauschern
  • kompakte Bauweise
  • kontinuierliche Betriebsweise

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