Umwelttechnik

Aufbereitung von Deponiesickerwasser

Deponiesickerwasser darf nicht unbehandelt in die Kanalisation oder gar in die Vorfluter eingeleitet werden. Die maximale Forderung aus der Sicht des Umweltschutzes ist die, dem Abwasser gereinigtes Wasser abzutrennen, das Einleitegrenzwerte erfüllt und ein Mindestmaß an Konzentrat aufweist. Das gereinigte Wasser kann als Prozess- oder möglicherweise als Trinkwasser verwendet werden.

DeponiesickerwasserBei Deponiesickerwasser, wie auch bei vielen anderen industriellen Abwässern, muss man sich aber damit begnügen, das Wasser auf eine Qualität zu bringen, die eine problemlose Nachklärung in biologischen Kläranlagen oder gegebenenfalls das Einleiten in einen Vorfluter gestattet.

Hinsichtlich der Inhaltsstoffe muss man sich mit einer Aufkonzentrierung begnügen, so dass diese ohne negative Einflüsse für die Umwelt deponiert werden können. Für Deponiesickerwasser bieten wir folgende Aufbereitung an:

Reinigen des Wassers auf Vorfluterqualität und derartiges aufkonzentrieren der Inhaltsstoffe, dass unter Beachtung der Gesamtwasserbilanz der Deponie, das Konzentrat auf den Deponiekörper zurückgeführt werden kann.
 
Analyseergebnis einer bestehenden Sickerwasseraufbereitung

Analyse Deponiesickerwasser

Bei vorgeschalteter Ultrafiltration werden die CSB- und BSB-Werte teilweise stark reduziert.

Ist eine entsprechende Vorkonditionierung vorhanden, kann die Umkehrosmoseanlage als allgemeines Verfahren in ein- oder mehrstufigen Systemen, je nach Qualitätsanforderungen, betrieben werden.

Speziell bei der Aufbereitung von Sickerwasser ist die Umkehrosmose besonders dann ein sehr interessantes Verfahren wenn, das Konzentrat auf den Deponiekörper zurückgeleitet werden kann. OSMO betreibt auf Kundenwunsch entsprechende Deponiesickerwasseranlagen (Betriebsführungsmodell).