Elektrotauchlack

Entfettungsbadpflege

Die Ultrafiltration hat sich zur Aufarbeitung ölhaltiger Emulsionen, beispielsweise von Entfettungsbädern oder Rissprüföl, seit Jahren erfolgreich bewährt. Mit diesem Verfahren werden eingetragene Öl- und Schmutzpartikel abgetrennt. Dies erlaubt, das feststofffreie Filtrat in das Entfettungsbad zurückzuführen und erneut zur Reinigung einzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit den Lieferanten von Entfettungschemikalien wird eine gezielte Zugabe von Tensid festgelegt. Durch dieses Verfahren lassen sich Standzeiten des Entfettungsbades von drei bis sechs Monaten problemlos erreichen.  

UF Entfettung3 modulDie OSMO Membrane Systems GmbH, Korntal-Münchingen, bietet für bestehende Ultrafiltrationsanlagen die Umrüstung von Polymer-Rohrmodulanlagen auf Keramikmodulanlagen an. Wegen des hochwertigeren Werkstoffes sind sie weitaus beständiger gegen hohe Temperaturen, Chemikalienangriffe und unterschiedliche pH-Werte. Dadurch erhöht sich zum Einen die spezifische Trennleistung, zum Anderen liegen die Standzeiten deutlich über denen der Polymermodule: Diese müssen materialbedingt, je nach Anwendungsfall, relativ häufig ausgetauscht werden. Diesen Nachteil gleichen Keramikmodule bei Weitem aus.  

Die Umrüstkosten von bestehenden Anlagen auf derartige Module entsprechen denen des bisher notwendigen Polymermodul-Austauschs. Anfallende Kosten für den Umbau, die in der Regel erforderlich sind, amortisieren sich durch die hohen Standzeiten sehr rasch.

Um Entsorgungskosten zu senken, lässt sich das Volumen des in einem Pufferbehälter zwischengelagerten und zu entsorgenden Entfettungsmedium durch die Ultrafiltration deutlich reduzieren. Vielfach wird diese Trenntechnik auch zur reinen Volumenreduzierung von Abwasserströmen eingesetzt.

Dieses Verfahren ist in vielen Branchen wie beispielsweise der Automobilindustrie zu finden und derzeitiger Stand der Technik. Dabei werden unterschiedliche Modul- und Membrantypen verwendet. Bis auf wenige Ausnahmen haben sich die bewährten Rohrmodule durchgesetzt. Aus Technologie- und Kostengründen bestanden sie in früheren Jahren zumeist aus Polymerwerkstoffen, beispielsweise als ein Zoll-Rohr. Deren meist geringe Standzeiten führten jedoch dazu, dass bei heutigen Neu-Anlagen Keramikmodule verwendet werden.
 
Ihre Vorteile machen die von OSMO angebotene Umrüstung von Altanlagen hinsichtlich der Anlagenleistung und der Betriebskosten mehr als sinnvoll.